Termine + Events


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Clubreise 2026 - Seter Brygge, Norwegen

Samstag, 24. Oktober 2026
Fischerfeuer

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Sportfischermesse Spreitenbach

Samstag, 8. Mai 2027
Generalversammlung

Montag, 21. Juni 2027
Clubreise 2027, Sudavik, Island

Impressionen

Valentia Island liegt im Südwesten Irlands und gehört zu den westlichsten Inseln Europas. Sie ist elf km Kilometer lang und drei Kilometer breit. Der Golfstrom zieht hier direkt vorbei Richtung Norden. Erbeeinflusst Klima, Flora und Fauna. In der Woche vom 24. bis 31. Mai 2003 haben wir Pollack, Köhler, Schellfisch, Leng, Makrelen, Lippfische und Knurrhähne gefangen.

24. Mai 2003
Pünktlich treffen sich alle 17 Reiseteilnehmer in der „Bye Bye-Bar“ im Flughafen Zürich-Kloten. Nur Roni Helfenstein musste absagen, da er in Kürze Grossvaterfreuden entgegensieht. Der Flug nach Shannon dauert rund 2 ½ Stunden. Nach einigen Querelen in der Hertz-Autovermietung fahren wir mit einem Volvo-Kombi und drei Range Rover südwärts. Wir errei­chen nach rund 3 ½ Stunden Autofahrt Portmagee, wo wir drei wunderschöne Cotta­ges beziehen können.

25. Mai 2003
Heute geniessen wir unseren Willkommenstrunk, einen richtigen „Irish-Coffee“, bei unserem Guide und Skipper Siegy im Angelzentrum. Anschliessend wird beinahe das ganze Ang­lergeschäft aufgekauft, so dass insbesondere Pilker für den Rest der Woche Mangelware werden. Anschliessend geht es mit Siegy auf eine geführte Tour rund um Valentia Island. Dabei werden wir auch in die Kunst der Klippenfischerei eingeführt. Walter Metz, Heinz Keller, Georg und Walter Frei sowie Andy Gasser versuchen sich anschliessend mit der Klippenfischerei, was allerdings nur eine bescheidene Ausbeute einbringt. Gottfried Steinmann, Bruno Lunke, Paul Glatthard und Peter Nussbaumer ziehen es derweil nach Waterville, wo ihnen erneut ein Angler­geschäft zum Opfer fällt. Anschliessend versuchen sie – leider erfolglos – den Lachsen und Forellen vom Ufer aus nachzustellen. 

26. Mai 2003
Endlich ist das obligate Meerfischen angesagt! Es regnet in Strömen und die See ist ruppig. Die Makrelen beissen nur mässig, dafür fangen wir unzählige Pollaks. Auf der Anchorveen werden wir von Hugh (Kapitän) und Mike (Maat) bestens betreut. Auf der Sioux legt Siegy selbst Hand an. Während auf der Anchorveen Walter Metz, Walter Küttel, Heinz Keller und Georg Frei über die Reling kotzen, fängt Walter Frei einen schönen Leng von 95 cm und 10,5 Pfund. Andy Gasser gelingt es, den schwersten Fisch der Woche, einen Leng von 103 cm und 16 Pfund zu landen.

27. Mai 2003
Das Meer ist deutlich ruhiger, so dass nur noch Walter Metz die Fische „anfüttert“. Dabei ist er so verzweifelt, dass er umgehend seinen Austritt aus dem CSM geben will. Und die Moral dieser Geschichte: Fange deine Fische niemals beim Auspuff am Heck und verzichte darauf, bei hohem Wellengang, Montagen unter Deck zu machen. Nach einem ereignisreichen Fischertag geniessen wir ein gemütliches Kaminfeuer mit Torf-Briketts.

28. Mai 2003
Heute ist der Makrelenfang wieder sehr bescheiden. Ansonsten sind wir mit der fischerischen Ausbeute zufrieden. Abends findet der Fischertreff bei Siegy im Anglerzentrum statt. Durch das viele Anglerlatein werden die Fische im Verlaufe des Abends immer länger. Erneut wird der Angel-Shop gestürmt und verheissungsvolle Strategien für das morgige Wettfischen erörtert.

29. Mai 2003
Das Sioux-Team machte während des Wettfischens einen Ausflug zu den Callics. Das Wettfi­schen findet unter guten Bedingungen statt.

Die Rangliste am Ende des Tages: 1. Peter Nussbaumer (Leng, 6 Pfund), 2. Hansueli Christen (Köhler, 6 Pfund), 3. Andy Gasser (Köhler, 5 Pfund, 15 Unzen), 4. René Küttel (Leng, 5 Pfund, 13 Unzen), 5. Bruno Lunke (Leng, 1,8 kg).

30. Mai 2003
Heute erzielen wir gute Fangergebnisse. Beinahe werden die Wochenrekorde gebrochen! Walter Meier und Andy Gasser schaffen den Tagesrekord im „Abreissen“. Wegen starker Drift müssen schwere Pilker zusammengehängt werden, so dass mit Gewichten von 700 bis 900 Gramm auf Leng gefischt wird.

31. Mai 2003
Wir frühstücken gemütlich und fahren anschliessend über Tralee nach Shannon zurück. Die Rückreise mit der Swiss verläuft problemlos. Wir haben eine tolle Clubreise erlebt, die bestens organisiert war. Wir haben sehr viele Fische gefangen, darunter auch zahlreiche Leng. Das Bier ist reichlich geflossen, die Stimmung in der Gruppe war durch­wegs gut, und es wurde eine ausgiebige Esskultur in den einzelnen Häusern gepflegt. Die Un­terkünfte mit Kamin, Gartengrill und Balkon wurden allerseits gelobt. Die Angelkutter und die Mannschaft waren hervorragend. Auch Petrus hat es gut mit uns gemeint, weil wir wie geplant fünf Mal ausfahren konnten. Der SWISS-Flug hat auch sehr gefallen und mit den Autos waren wir rundum zufrieden.Selbst beim Einchecken auf dem Flughafen gabs keine Probleme, ob­wohl einzelne Kollegen viel Fisch mit nach Hause genommen haben.

Andy Gasser

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